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Software als Trigger für ein neues Zeitalter der Datenspeicherung

Februar 2024 von Federica Monsone, Gründerin und CEO von A3 Communications, der PR-Agentur für die Datenspeicherbranche

Da Daten zunehmend in Cloud-basierten Architekturen oder Off-Prem gespeichert werden, haben sich Diskussionen, die sich früher ausschließlich auf die Hardware zur Datenspeicherung konzentrierten, deutlich in Richtung Software verschoben. Dazu gehören Software-definierte Speicherung, Software zur Verwaltung von Virtualisierung und Automatisierungsfunktionen, die künstliche Intelligenz (KI) sowie maschinelles Lernen (ML). Im Folgenden untersuchen wir die treibenden Kräfte hinter der Entwicklung von Software, ihre bahnbrechenden Fähigkeiten, ihre Herausforderungen und schließlich auch, wie weit Unternehmen heute wirklich gekommen sind, um das volle Potential von Software gegenüber Hardware in der Datenspeicherbranche ausschöpfen zu können. Wir haben eine Reihe von Branchenexperten und Anbietern um ihre Meinung gebeten, und liefern im Folgenden einen Ausblick auf die Zukunft der Software im Kontext der Datenspeicherung.

Was treibt die Entwicklung von Software in der Datenspeicherung voran?

Software in der Datenspeicherung ist heute eindeutig eine feste Größe, aber was sind die Auslöser für diese Entwicklung? Expertenmeinungen aus der gesamten Branche zeigen, dass eine Reihe unterschiedlicher Faktoren zusammenkamen, um die Einführung von Datenspeicherungssoftware voranzutreiben.

Randy Kerns, Senior Strategist und Analyst bei der Futurum Group, meint: "Der Trend zur Software in der Datenspeicherung entstand ursprünglich aus der Erkenntnis, dass durch die Verwendung von Standard-Hardware Einsparungen erzielt werden können." Er fügt hinzu: "Interessanterweise waren Datendienste in Software keine anfängliche Überlegung und entwickelten sich erst im Laufe der Zeit. Die wesentlichen Kräfte in der Entwicklung sind nach wie vor Einfachheit, Stabilität/Zuverlässigkeit, fortschrittliche Datendienste sowie die Option auf Support/Managed Services."

Alexander Ivanyuk, Senior Director, Technology, bei Acronis stimmt dem zu: "Bequemlichkeit und Kosten stellen die Hauptkräfte hinter der Softwareentwicklung dar. Traditioneller Speicher ist ein monolithisches Bündel aus Hardware und Software. Man ist auf diese Hardware angewiesen und oft genug auch auf Software, die nur mit dieser Hardware funktioniert. Software-defined Storage (SDS) ermöglicht es, die Speicherressourcen von der zugrunde liegenden Hardwareplattform zu abstrahieren, was zu einer größeren Flexibilität, Effizienz sowie Skalierbarkeit führt."

Ein weiterer wichtiger Treiber für die Entwicklung von Software in der Datenspeicherung ist natürlich das Aufkommen von Cloud- und Hybrid-Infrastrukturen. Fred Lherault, Field CTO, EMEA and Emerging Markets, Pure Storage, erklärt gegenüber A3 Communications: "Fast jeder Kunde auf der Welt nutzt heute hybride Infrastrukturen, und das ist ein wichtiger Treiber für die Veränderungen in der Softwareentwicklung und -bereitstellung." Enrico Signoretti, VP of Product and Partnerships, Cubbit, stimmt dem zu: "Alles dreht sich jetzt darum, dieselbe Plattform in verschiedenen Clouds und On-Prem zu haben. Nutzer können Daten verschieben und darauf zugreifen, wo/wann/wie sie diese Daten benötigen."

Spielverändernde" Datenspeicherfähigkeiten eines softwaregesteuerten Ansatzes

Bei der Untersuchung der Fähigkeiten eines softwaregesteuerten Ansatzes, die den größten Einfluss auf die Branche haben, lobt Sergei Serdyuk, VP of Product Management bei NAKIVO das Leistungspotential, das durch Software ermöglicht wird: "Die wohl bahnbrechendste Fähigkeit ist es, die Leistung zu optimieren - sowohl durch die Verwendung einer logischen Schicht für interoperable Hardware zur Datenbewegung und -verarbeitung, als auch durch eine zusätzliche ’intelligente Abstraktion’ der KI-gesteuerten Speicherbereitstellung und -verwaltung. In Kombination zeigen diese beiden Fähigkeiten das größte Potential, um kosteneffiziente Abläufe zu ermöglichen."

Signoretti von Cubbit erklärt, wie wichtig es ist, "Mit einem Single-Domain-Ansatz über Umgebungen hinweg sichtbar zu sein." Er fügt hinzu: "Auf der anderen Seite wird Flexibilität (mehrere Ebenen) für eine bessere Datenplatzierung und Kostenoptimierung angestrebt."

Paul Speciale, Chief Marketing Officer bei Scality, hebt ein weiteres Merkmal hervor: "Ursprünglich lag der entscheidende Vorteil von Software-defined Storage in der Möglichkeit, Daten auf Enterprise-Niveau zu speichern und hochverfügbar zu machen, aber weit unter dem Preisniveau von mehreren Millionen Dollar, das für speziell angefertigte Legacy-Systeme erforderlich ist. Dies ermöglichte die Bereitstellung von Systemen im Cloud-Maßstab, denen man Unternehmens- und Benutzerdaten anvertrauen konnte."

Lherault von Pure Storage stimmt dem zu: "Alle Speicherlösungen müssen in der Lage sein, in einer Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebung zu arbeiten. Für die Anbieter bedeutet dies, dass sie neue Software schneller veröffentlichen und neue Hardware-Generationen schneller einführen können. Es ist wichtig zu unterscheiden, dass softwaredefiniert nicht zwangsläufig bedeutet, dass Software nur mit Standardhardware arbeitet. Moderne Speicher-Arrays werden durch ihre Software-Fähigkeiten definiert und angetrieben, nutzen aber auch Hardware-Innovationen, um die Software zu verbessern und eine höhere Effizienz zu erzielen.”

In der Tat hat Software die Möglichkeiten der Datenspeicherung auf eine neue Ebene gehoben. Tim Klein, Präsident, CEO und Mitbegründer von ATTO Technology, erklärt: "Die beiden entscheidenden Merkmale sind zweifellos die Kosten und die Flexibilität. Die Kosteneinsparungen durch softwaredefinierte Speicher im Vergleich zu Hardware-Plattformen sprechen für sich. Bei der Flexibilität sprechen wir von der Fähigkeit, relativ jede Speicherplattform zu nehmen und zu definieren, was sie darstellt und wie sie genutzt werden kann - virtuell oder aber anderweitig."

Und es gibt noch einen weiteren entscheidenden Vorteil. Shawn Meyers, Field CTO bei Tintri, hebt den Wert von Software zur Gewinnung von Dateneinblicken hervor: "Ein softwaregesteuerter Ansatz kann wertvolle Einblicke in jedes verwaltete Objekt und jeden I/O liefern, um den besten Weg zu finden, diese mit der verfügbaren Hardware zu bedienen."

Roy Illsley, Chief Analyst bei Omdia, erinnert uns daran, dass das Potential von Software im Bereich der Datenspeicherung noch lange nicht ausgeschöpft ist: "In einer softwaredefinierten Welt besteht das Potential darin, dass Speicher dort eingesetzt wird, wo er benötigt wird, um die Kundennachfrage zu erfüllen. Der wirkliche ’Game Changer’ wäre, wenn dies universell wäre und jede Technologie unterstützen könnte und damit auch die Fähigkeit, alle Daten zu finden und zu sichern."

Die Differenzierung von "softwaredefiniert”

Der Begriff "softwaredefiniert" wird heute zur Beschreibung vieler Speicherlösungen verwendet (wobei in der Regel ein gewisser Aspekt von Standardhardware auf der Plattformebene vorhanden ist), aber wenn es um Software geht, gibt es viele verschiedene Abstufungen. Wie differenzieren die Anbieter von Datenspeichern ihre Lösungen auf der Software-Ebene mit Software-Defined, Open-Source und Infrastructure-as-a-Service? Und wie navigieren Kunden auf dem Weg des Datenvergleichs, wenn es so viele sich überschneidende Funktionen zwischen Speichersoftwarelösungen gibt?

Illsley von Omdia meint dazu: "Das ist die Millionen-Dollar-Frage. Wenn es richtig gemacht wird und wirklich agnostisch ist, dann ist es differenziert. Zu viele softwaredefinierte Lösungen können nur mit einer Teilmenge der Infrastruktur arbeiten und sind nicht universell einsetzbar - das ist eine Realität, mit der wir leben müssen.” Illsley schlägt vor, dass der Schlüssel zur Feststellung, wie differenziert eine Software ist, in dieser Frage liegt: "Wie einfach ist es, die Fähigkeiten durch den Kunden zu erweitern, um seine spezifischen Anforderungen zu erfüllen?"

Serdyuk von NAKIVO empfiehlt den Kunden, die Ansätze und Ergebnisse zu analysieren: "Die Angebote können ähnlich aussehen, da sie die gleichen Probleme angehen. Die Lösungen selbst verwenden jedoch unterschiedliche Ansätze, was einen guten Ausgangspunkt darstellen kann. So werden beispielsweise Speichervirtualisierung und ML-gestützte Speicherbereitstellung beide als Teil des Software-definierten Speicherkonzepts (SDS) definiert. Die Fokussierung auf die Ergebnisse spezifischer Lösungen könnte helfen, zwischen Anbietern und ihren Lösungen zu differenzieren."

Meyers von Tintri geht noch einen Schritt weiter: "Anbieter müssen sich differenzieren, indem sie die Komplexität reduzieren und die Arbeitskosten für ihre Kunden senken. Dies geschieht durch Benutzerfreundlichkeit, Automatisierung sowie die Nutzung von KI und ML, um die IT-Infrastruktur automatisch auf der Grundlage aktiver Nutzungsmuster abzustimmen."

"Die einzig sinnvolle Art der Unterscheidung", fügt David Norfolk, Practice Leader, Development and Governance bei Bloor, hinzu, "ist die nach Fähigkeiten (Leistung, Funktionalität, Sicherheit etc.) Es spielt keine Rolle, wie man es nennt, es kommt darauf an, was es tut. Selbst wenn es ein auffälliges neues Akronym hat, muss man seine tatsächlichen Fähigkeiten bewerten und prüfen, ob sie für Ihre Zwecke geeignet sind."

Jeff Whitaker, VP of Product Strategy und Marketing, Panasas, weist auf die Tatsache hin, dass es oft einen Balanceakt zwischen den Attributen einer Lösung gibt, bei dem eines für ein anderes aufgegeben werden muss: "Software-defined ist ein sehr nebulöser Begriff. Kunden wünschen sich oft drei Dinge: Flexibilität, um die beste Lösung ihrer Klasse mit der höchsten Zuverlässigkeit zum besten Preis auszuwählen. Aber diese drei Elemente passen nicht immer zusammen."

Wie sich der Wandel von Hardware zu Software auf die Datenspeicherung auswirkt

Die Verlagerung von der Hardware zur Software hat die Branche stark beeinflusst, Innovationen gefördert und traditionelle Anbieter dazu veranlasst, ihre Produktlinien und Ansätze zu überdenken.

Deanna Hoover, Director of Product Marketing bei Spectra Logic, meint dazu: "Vor der Einführung von Software-defined Storage gab es nur wenige neue Anbieter auf dem Markt. Das Engineering und die Entwicklung von Speicherhardware ist komplexer und kostspieliger als die von softwaredefiniertem Speicher", fügt sie hinzu und ergänzt: “Der Wandel hat viele hardwareorientierte Anbieter dazu motiviert, ihr Angebot zu modernisieren und sich auf einen softwareorientierten Ansatz zu konzentrieren. Die Einführung von softwaredefiniertem Speicher hat es mehr Anbietern ermöglicht, in den Speichermarkt einzutreten. Die wachsende Zahl von Speicheranbietern legt die Messlatte für den Wettbewerb höher und treibt insgesamt die Innovation voran."

Jimmy Tam, CEO von Peer Software, nennt weitere Vorteile: "Die Entkopplung von Hardware und Software hat jenen Kunden, die Software-definierte Speichertechnologien einsetzen, Freiheit und Flexibilität gebracht. Zu diesen Vorteilen gehören die Unabhängigkeit von proprietären Systemen eines einzigen Anbieters, eine verbesserte Skalierbarkeit sowie eine erhöhte Datenmobilität über Arrays hinweg, die sowohl lokal als auch geografisch verteilt sind."

Molly Presley, Head of Global Marketing, Hammerspace, weist auf einen wichtigen Punkt hin: "Das Aufkommen der Cloud bedeutete, dass hybride Umgebungen unvermeidlich waren. Die Skaleneffekte sind anders, die Hardware wurde schneller zur Massenware. Dann wurden die Lieferketten eingeschränkt. Kunden können nicht mehr sicher sein, dass sie Hardware von bevorzugten Anbietern erhalten. All diese Trends haben dazu geführt, dass Software als strategisches Unterscheidungsmerkmal für die Architektur einer Datenstrategie immer wichtiger wird. Bei den meisten neuen Architekturinitiativen steht nicht mehr die Speicherhardware im Mittelpunkt, sondern die Speicherfunktionen. Es wird erwartet, dass die Software über dem Speicher die erforderlichen Datendienste über den Speicher eines anderen Anbieters hinweg bereitstellt.”

Die Umstellung hat auch zu einer Gratwanderung für die Anbieter zwischen Wahlfreiheit und Komplexität mit Blick auf die Kunden geführt, wie Speciale von Scality klarstellt: "Für die Anbieter bedeutet dies, dass sie gezwungen sind, den Grad der Hardwarefreiheit zu bestimmen. Je mehr Freiheitsgrade angeboten werden, desto höher ist die Komplexität bei der Softwareentwicklung und beim Testen. Die Kunden schätzen letztlich die Wahlfreiheit, nicht nur für die ersten Implementierungen, sondern auch, um zu einem späteren Zeitpunkt die kostengünstigste Hardware zu kaufen, wenn das System skaliert wird, oder um Vorzugspreise von anderen Plattformanbietern zu erhalten."

Klein von ATTO Technology sieht die Umstellung als Chance für Anbieter und Kunden gleichermaßen: "Es ist wie bei jedem anderen Aspekt der Technologie: Anbieter und Kunden passen sich an. Für die Anbieter ist es ein Weg, um neue Produkte zu entwickeln. Für die Kunden ergeben sich neue Lösungen, die für sie möglicherweise besser und kostengünstiger funktionieren."

Software-Herausforderungen

Es liegt auf der Hand, dass der Übergang von Datenspeicher-Hardware zu Software nicht ganz reibungslos vonstatten geht, da die Kunden entscheiden müssen, wie viel Komplexität sie im Gegenzug für die Wahlfreiheit der Software in Kauf nehmen wollen.

Laut Whitaker von Panasas werden sich die Auswirkungen am stärksten in den Bereichen Zuverlässigkeit, Leistung und Supportfähigkeit bemerkbar machen. “Die Herausforderung bei Software-defined liegt in der Leistung. Die Abstraktion von der zugrundeliegenden Hardware bedeutet, dass es Einschränkungen bei der Nutzung dieser Hardware gibt."

Ivanyuk von Acronis nennt weitere Problempunkte: "Software ist auch anfälliger für Schwachstellen, so dass softwaredefinierter Speicher theoretisch anfälliger für Cyberattacken ist. Das ist etwas, worauf man achten sollte, aber kein Showstopper.

Speciale von Scality weist auf die Bedeutung des "Know-hows" der Mitarbeiter während des Übergangs von Hardware zu Software hin: "In erster Linie verschieben sich die Fähigkeiten, wenn man von der Verwaltung veralteter und proprietärer Systeme zu neueren Lösungen übergeht.” Kerns von der Futurum Group stimmt hinsichtlich der Auswirkungen auf das Personal zu und ist der Meinung, dass eine vorausschauende Planung erforderlich ist: "Letztendlich wird es zu einer Frage des Personalbestands. Die Anforderungen an den Support steigen, und es wird möglicherweise jemand mit mehr Fähigkeiten als ein Speicheradministrator benötigt". Andy Buss, Senior Research Director bei IDC, sieht ebenfalls einen Schulungsbedarf: "Damit Software-defined Storage ein Erfolg wird, müssen Unternehmen die Vorteile von Automatisierung und AIOps, die damit einhergehen, voll ausschöpfen. IDC-Forschungen zeigen, dass nur etwa ein Viertel der Unternehmen in Europa heute über die Fähigkeiten sowie eine ausreichend umgestaltete IT-Infrastruktur verfügt. Um dies zu ändern, sind Zeit, Investitionen und Schulungen sowie die Unterstützung durch das Management auf höchster Ebene erforderlich."

Ausblick: Der zukünftige Einfluss von Software auf die Datenspeicherung

Da die Entwicklung der Software bisher für viel Unruhe gesorgt hat, fragen wir: "Wie sieht die Zukunft der Software in der Datenspeicherung aus?"

Norfolk von Bloor sieht weitere Umwälzungen als positiv an und prophezeit: "Etablierte Anbieter werden sich schnell weiterentwickeln müssen; neue Anbieter werden Chancen haben - und könnten dann von den großen etablierten Anbietern aufgekauft werden."

Buss von IDC Europe sieht eine Verlagerung von der Datenspeicherung zum Datenmanagement: "Da die Speicherung immer softwaredefinierter wird, erwarten wir auch eine stärkere Betonung der Datenverwaltung und -manipulation, anstelle eines alleinigen Fokus auf die Architektur komplexer Speichersysteme."

In ähnlicher Weise prognostiziert Hoover von Spectra Logic ein weiteres Wachstum von Systemen, die in der Lage sind, Daten unabhängig vom Standort zu vereinheitlichen: "Die Möglichkeit für Unternehmen, eine Software-Speicherlösung eines einzigen Anbieters für Anwendungen einzusetzen, die an mehreren Standorten laufen, wird die Beschaffung und Verwaltung von Speicher vereinfachen und gleichzeitig Kosten senken. Dies wiederum wird die Anbieter von Speicherlösungen veranlassen, sich auf Innovationen zu konzentrieren und fortschrittliche Funktionen schneller bereitzustellen. Mit der zunehmenden Verbreitung von softwaredefinierten/softwarebasierten Speicherlösungen werden wir wahrscheinlich einen Rückgang der reinen Hardware-Speicherlösungen feststellen." Ivanyuk von Acronis stimmt dem zu: "Die Branche muss sich weiterentwickeln und der Markt für Hardware-Lösungen wird schrumpfen. Software-definierte Lösungen werden in Anzahl und Funktionsumfang wachsen und den Markt dominieren."

Jimmy Tam von Peer Software prognostiziert: "So sehr sich die meisten Unternehmen einen One-Size-Fits-All-Ansatz für die Unternehmensspeicherung wünschen, die Realität ist, dass die Zukunft der Speicherung noch stärker über Edge, Rechenzentrum und Cloud verteilt sein wird, da die Daten sich aus Leistungsgründen in der Nähe des Ortes befinden müssen, an dem sich der Endbenutzer beziehungsweise die Anwendung befindet, oder aber dort, wo die Daten erstellt oder analysiert werden."

Presley von Hammerspace sieht diese Zukunft bereits jetzt: "Die meisten Unternehmen führen bereits Workloads und Anwendungen an mehreren Standorten aus. Die Entwicklung dieser Softwarepakete von Anbietern wird dazu beitragen, die manuelle Arbeit der IT-Abteilung zu reduzieren, einen Großteil der Datenplatzierungsentscheidungen zu automatisieren und den Bedarf an benutzerdefinierten/intern erstellten Skripten für die Datenorchestrierung zu verringern."

Wir befinden uns auf einer Reise, auf der wir die Möglichkeiten von Software in der Datenspeicherung voll ausschöpfen, und es gibt kein Zurück mehr. Es liegt in unserer Natur, uns weiterzuentwickeln - und wir müssen uns weiterentwickeln. Software in der Datenspeicherung war bisher eine disruptive Kraft, die dynamische Wettbewerbsverschiebungen verursacht hat, welche zu bedeutenden Innovationen, zur Freisetzung von Ressourcen, zu größerer Effizienz sowie zur Freiheit des Zugriffs und der Verwaltung von Daten von jedem Ort aus geführt haben. Sowohl Anbieter als auch Endnutzer müssen sich auf die damit verbundenen Auswirkungen einstellen. Was die Herausforderungen angeht, so scheinen sie sich auf natürliche Weise auszugleichen.


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