Zum Vergleich: Noch vor wenigen Jahren achteten Unternehmen peinlichst genau darauf, dass schwer zu sichernde Maschinen oder Geräte, wie beispielsweise IoT, nicht mit dem Netzwerk und erst recht nicht mit dem Internet verbunden waren. Heute dagegen entsteht insbesondere durch die Expansion der künstlichen Intelligenz (KI) und nicht-menschlicher digitaler Identitäten ein rasanter und unkontrollierter Wildwuchs an potenziell gefährlichen Situationen. Was Unternehmen früher für ihre IoT-Systeme noch als gefährlich einstuften, interessiert heute bei der wachsenden Anzahl nicht-menschlicher Identitäten nur wenige. Die Vorzüge der KI scheinen die Risiken neuer Technologien in den Hintergrund zu drängen.
Ob klassisches IoT oder KI mit nicht-menschlichen Identitäten – das Prinzip bleibt das gleiche. Digitale Identitäten jeglicher Art müssen sorgfältig geprüft, mit möglichst restriktiven Rechten ausgestattet oder im Netz komplett eingeschränkt werden.
Die schiere Menge an Identitäten lässt jedoch für Organisationen keine manuelle Erfassung und Verwaltung mehr zu. Ein modernes Identity-Access-Management (IAM) kann an dieser Stelle die entscheidende Hilfe bieten, um alle Identitäten zu erfassen, deren Rechte zu pflegen oder bei unbekannten oder gefährdeten Identitäten jeglichen Zugriff komplett zu unterbinden.
Wenn selbst Unternehmen wie Anthropic, denen man unterstellen kann, dass sie die potenziellen Risiken digitaler Identitäten bestens kennen, derartige Fehler unterlaufen, wie soll es dann ein klassisches Wirtschaftsunternehmen, dessen Kernaufgabe nicht die KI ist, besser machen? Ganz einfach. Indem es ein erprobtes und im Idealfall sogar souveränes IAM implementiert, welches Risiken durch unidentifizierte und schlechte verwaltete Zugangspfade verringert, und durch die konsequente Nutzung bestehender Standards zu KI- und IoT-Identitätsmanagement, die ja bereits existieren.







